Grundlagen der Wirtschaftlichkeit
Eine Solarstromanlage soll eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren, eigentlich sogar 30 bis 40 Jahre haben. Deshalb ist neben der Auswahl leistungsfähiger und nachhaltiger Komponenten, eine qualitativ hochwertige Montage und eine laufende Prüfung, Wartung der Anlage, sowie die Kontrolle der Erträge erforderlich.
Zusammen mit dem Angebot zur Installation einer PV Anlage wird dem Interessenten auch eine Ertragsvorschau ausgehändigt. Diese umfasst eine Laufzeit von 20 Jahren zzgl. dem Jahr der Investition. Diese Zeit ist der derzeit gesetzlichen Einspeisezusicherung angeglichen.
Die Ertragskraft einer Solaranlage hängt auch in starkem Masse von den Anschaffungskosten ab. Je höher die Anschaffungskosten, desto geringer der jährliche Ertrag aus der Investition. Dennoch ist eine nachhaltige Ertragskraft nur mit ausreichend qualitativ hochwertigen Komponenten erzielbar. Deshalb sollte hier bei der Auswahl höchstes Augenmerk gerichtet werden. Niedrige Anschaffungskosten versprechen zwar auf dem Papier zunächst höhere Erträge; ob diese dann mit minderwertiger Qualität dann auf Dauer auch erzielbar sind, bleibt abzuwarten.
Ebenso beeinflusst die jeweilige Einspeisevergütung die Höhe der Ertragskraft.
Wir gehen heute davon aus, dass PV Anlagen auf Dächern weiterhin eine gute Rendite von ca. 6% p.a. bis 7% p.a. erzielen werden. Im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen eine immer noch respektable Verzinsung.
Eine einmal gewährte Einspeisevergütung ist für 20 Jahre (zzgl. Dem Investitionsjahr) festgeschrieben. Insofern lassen sich die Einnahmen relativ gut vor berechnen. Dies vorausgeschickt, dass die Anlage keine unerwarteten Reparaturen verursacht.
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